Das können die Messenger von Signal über Threema bis Wire



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Whatsapp ist der Messenger-King, trotz seiner mittlerweile zwei Milliarden Nutzer ist er aber nicht unumstritten. Daher stellen wir euch hier Whatsapp-Alternativen vor, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten und allerhand Potenzial haben.

Ohne Messenger geht es kaum noch, aber es muss nicht zwingend Facebooks Whatsapp sein. Der Messenger steht immer wieder in der Kritik – zuletzt mit der Änderung seiner AGB, nach der viele Daten mit dem Mutterkonzern Facebook geteilt werden sollen. Diese Regelung gelte jedoch nicht für die europäische Union, dennoch geht Whatsapp nicht sonderlich sparsam mit den Nutzerdaten um. Immerhin gibt es zahlreiche Whatsapp-Alternativen, die sowohl auf einen großen Funktionsumfang als auch eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen.

Whatsapp ist Marktführer – mit Abstand

Whatsapp ist unbestritten der beliebteste Messenger auf dem Markt – und zwar plattformübergreifend. In den App-Stores der großen mobilen Betriebssysteme Android und iOS (und auch dem Feature-Phone-Betriebssystem KaiOS) liegt die Anwendung auf den vordersten Rängen. Eigenen Aussagen zufolge – Stand Februar 2020 – nutzen zwei Milliarden Menschen Facebooks Messenger-Dienst.

Whatsapp: Weit verbreitet, aber nur mäßig beliebt – gewissermaßen ein notwendiges Übel. (Foto: Shutterstock)

Vor allem die einfache Handhabung und das simple Anmeldeverfahren scheinen den Erfolg des Dienstes maßgeblich begünstigt zu haben. Um Whatsapp zu nutzen, muss der Messenger lediglich aus dem App-Store geladen werden – die Anmeldung erfolgt über die eigene Telefonnummer. Der Service gleicht nach Bestätigung durch den Nutzer automatisch die gespeicherten Rufnummern mit der eigenen Datenbank ab. Danach ist es möglich, sich mit seinen Kontakten per Whatsapp auszutauschen und Dokumente jeglicher Art sowie Sprachnachrichten zu versenden und Videochats auch mit Gruppen von bis zu acht Personen zu führen. Ohne den Abgleich der eigenen Kontakte mit der Whatsapp-Datenbank funktioniert der Dienst nur massiv eingeschränkt. Als DSGVO-konform gilt Whatsapp wegen der Kontakte-Synchronisation nicht.

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Trotz seiner weiten Verbreitung ist das Messaging-Tool umstritten: Zwar hat Whatsapp 2016 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt und sich damit zu einem der sichersten Messenger am Markt gemausert. Nichtsdestotrotz sammelt das Unternehmen zahlreiche Nutzerdaten wie eure Telefonnummern, Metadaten und mehr – und teilt diese mit dem Mutterkonzern Facebook. Die Daten europäischer Nutzer darf Facebook seit 2016 dennoch nicht für die eigenen Zwecke verwenden – daran ändert sich auch trotz der neuen AGB nichts. Ein Blick in Apples neue Datenschutzinformationen im App-Store zeigt aber, wie umfangreich die Datensammelei von Whatsapp ist. Andere Messenger sind diesbezüglich viel sparsamer.

Whatsapp sammelt zahlreiche Informationen über seine Nutzer. (Screenshot: t3n)

Wer sich für sein Umfeld nach einer Alternative umsehen will, wird in unserer Übersicht womöglich fündig. Die von uns aufgeführten Messenger bieten einen ähnlichen Funktionsumfang, werden für eine breite Basis an Plattformen angeboten und gelten dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als sicher.

Threema: Sicherer Messenger aus der Schweiz

Threema Messenger. (Bild: Threema (bearbeitet))

Threema gilt als eine sichere Whatsapp-Alternative. (Bild: Threema (bearbeitet))

Die Themen Sicherheit und Datenschutz werden bei vielen Messaging-Apps leider immer noch kleingeschrieben, auch wenn einige diesbezüglich schon nachgelegt haben. Threema war einer der ersten Messenger, bei dem die Sicherheit höchste Priorität hatte. Das Schweizer Unternehmen hinter dem Produkt versichert, dass die komplette Kommunikation, auch Telefonate und Videocalls, zwischen den Teilnehmern von Anfang bis Ende verschlüsselt übertragen wird. Damit soll es weder für den Betreiber noch für unbefugte Dritte die Möglichkeit geben, mitzulesen. Die Anwendung, mit der Textnachrichten, Fotos, Videos und der eigene Standort verschickt werden können, gibt es sowohl für iOS als auch für Android und mit Threema Web auch für den Desktop.

Whatsapp-Alternative Threema auch fürs Web. (Bild: Threema)

Whatsapp-Alternative Threema auch fürs Web. (Bild: Threema)

Threema betont, dass der Dienst im Unterschied möglichst sparsam mit Metadaten umgehe – wie auch im Nutrition Label von Apples App-Store dargestellt wird – ferner sei eure Telefonnummer für die Anmeldung nicht erforderlich, sondern optional hinterlegbar. Bei der Einrichtung der App werde stattdessen eine zufällige Threema-ID generiert. Auf diese Weise könnte Threema auch komplett anonym, ohne jegliche personenbezogene Daten verwendet werden. Zudem sei Threema DSGVO-konform.

Threema ist im Unterschied zu Whatsapp nicht kostenlos, mit einem Betrag von vier Euro aber noch erschwinglich. Für die firmeninterne Nutzung bietet das Unternehmen einen separaten Threema-Work-Messenger an. Im Dezember 2020 hat das Unternehmen den Quellcode seiner Apps offengelegt, was die Entwickler als letztes „Puzzleteil zur kompletten Transparenz“ von Threema beschreiben.



Signal: Edward Snowdens erste Wahl

Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)

Signal verspricht sichere Kommunikation. (Foto: Open Whisper Systems)

Die App Signal von Open Whisper Systems steht für Android und iOS zur Nutzung bereit und ist der Messenger der Wahl von Whistleblower Edward Snowden. Der Messenger besitzt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die quelloffen entwickelt wird. Mit dem Messenger könnt ihr Textnachrichten verschicken und abhörsichere Telefonate sowie Videochats führen. Auch für den Desktop und iPads wird ein Client angeboten. Wie bei Whatsapp könnt ihr Sticker, animierte Gifs und Doodle versenden – und Bilder mit Textnachrichten versehen. Seit Februar 2020 bietet Signal Reaktionen à la Facebook an. Die Verschlüsselung von Whatsapp basiert übrigens auch auf der Technologie von Open Whisper Systems, der Firma hinter Signal.

Signal Messenger (Beta) unterstützt seit 2020 Reaktionen. (Screenshot: Signal; t3n)

Signal-Messenger (Beta) unterstützt seit 2020 Reaktionen. (Screenshot: Signal; t3n)

Der Funktionsumfang von Signal wächst stetig weiter und man kann sich sicher sein, dass kein Dritter mitlesen kann. Zudem bietet Signal eine Nachrichten-Option mit Ablaufdatum an. Auch eine lokale, verschlüsselte Backup-Lösung ist an Bord. Bei der Backup-Lösung in der Cloud, wie es sie etwa optional bei Whatsapp gibt, wird die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterbrochen.  Die Anmeldung erfolgt wie bei Whatsapp per Telefonnummer, euren Klarnamen müsst ihr nicht zwingend angeben, ein Pseudonym genügt.

Interessanter Fakt: Whatsapp-Mitgründer Brian Acton, der dem Unternehmen 2017 nach der Übernahme durch Facebook den Rücken kehrte, hatte 2018 50 Millionen UD-Sollar in die Entwicklung von Signal investiert, um den Messenger massentauglicher zu machen. Seit Ankündigung der AGB-Änderungen von Whatsapp hat der Messenger einen starken Ansturm an Neukunden erhalten. Zu den 20 Millionen aktiven Nutzern Ende 2020 seien im Januar um die 7,5 Millionen neue User hinzugekommen, heißt es.



Wire: Hübscher Multi-Messenger mit Servern in Europa

Wire Messenger. (Bild: Wire)

Wire-Messenger. (Bild: Wire)

Ein weiterer Player auf dem Messenger-Markt ist das Unternehmen Wire Swiss, das mit seinem Wire-Messenger unter anderem gegen den Platzhirsch Whatsapp antreten will. Der Messenger basiert auf dem WebRTC-Protokoll und ist optisch modern gestaltet. Neben Schriftnachrichten und GIF unterstützt die Anwendung auch das Versenden von Sprachnachrichten in HD-Qualität, die allesamt Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Gruppenchats mit bis zu 128 Teilnehmern sind außerdem möglich. Jeder Nutzer kann bis zu acht Geräte anmelden, wobei Nachrichten für jedes Gerät einzeln verschlüsselt werden, so Wire. Wire Swiss, das seinen Hauptsitz in der Schweiz und seit einigen Monaten die Holding in die USA verlegt hat, betont, dass alle Server in der EU verortet sind.

Der Messenger kann mit iOS-, Android-, Windows- und macOS-Geräten genutzt werden – oder mit einem aktuellen Browser (Chrome, Firefox, Opera). Finanziell unterstützt wird das Unternehmen übrigens von Skype-Mitbegründer Janus Friis. Erfreulich: Im Juli 2016 hat das Unternehmen den kompletten Quellcode der App auf GitHub veröffentlicht, seit April 2017 steht auch der Server-Quellcode auf GitHub zur Einsicht bereit.

Zur Anmeldung ist eure Telefonnummer vonnöten. Kontakte kann der Messenger aus eurem Adressbuch übernehmen – die Telefonnummern werden verschlüsselt. Die Synchronisierung ist jedoch freiwillig – auch ohne Zugriff auf euer Adressbuch kann der Messenger genutzt werden. Für Unternehmen bietet das Unternehmen separate Messenger-Lösungen an, die eigenen Angaben zufolge auch DSGVO-konform seien.



Ginlo: Deutscher quelloffener Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Ginlo – die Whatsapp-Alternative aus Deutschland? (Screenshots: Ginlo)

Eine potenzielle Whatsapp-Alternative aus Deutschland ist Ginlo. Der Messenger ist aus der App Simsme der Deutschen Post hervorgegangen und wurde bis 2019 von der Brabbler AG bis zu ihrer Insolvenz betrieben. Brabbler-Mitgründer Karsten Schramm hat das Produkt im Sommer 2020 in eine eigene Firma überführt und setzt die Entwicklung des Dienstes fort. Er wollte „nicht tatenlos zusehen, wie die einzige deutsche Messenger-Plattform, die nicht nur vollverschlüsselt und DSGVO-konform ist, sondern auch eine einzigartige Interaktion zwischen Privat- und Business-Zielgruppen erlaubt, aufgegeben wird“, erklärte Schramm im Juli 2020.

Ginlo wird dem Unternehmen zufolge in Deutschland gehostet, jegliche Chats seien Ende-zu-Ende-Verschlüsselt und würden nur auf den Geräten der Chat-Teilnehmer verschlüsselt gespeichert. Neben Apps für iOS und Android bietet das Unternehmen Clients für Windows, macOS und Linux an, mit denen Audio-Video-Konferenzen durchgeführt werden können. Weiter unterstützen die Apps sowohl die üblichen Funktionen wie das Teilen von Videos, Fotos, Sprachnachrichten, Standorten, Dateien vieler Formate als auch den Versand von selbstzerstörenden oder zeitversetzten Nachrichten. Darüber hinaus bietet Ginlo die Möglichkeit, Content-Kanäle verschiedener Medien zu abonnieren.

Der Ginlo-Messenger für Privatkunden ist kostenlos und wird durch die kostenpflichtige Business-Lösung querfinanziert, so das Unternehmen. Beide Messenger sind laut Ginlo DSGVO-konform und sollen langfristig unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht werden. Zur Anmeldung ist eine Mobilfunknummer erforderlich. Der Zugriff auf die auf dem Smartphone gespeicherten Kontakte sei möglich, aber nicht unbedingt notwendig.



Wickr: Kostenloser Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Whatsapp-Alternative Wickr wird von Fsociety in der Hackerserie Mr. Robot genutzt. (Bild: Wickr)

Die Whatsapp-Alternative Wickr wird von Fsociety in der Hackerserie Mr. Robot genutzt. (Bild: Wickr)

Wickr ist ein weiterer kostenloser Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der für diverse Plattformen angeboten wird. Laut Entwickler gibt es Apps für Android, iOS sowie für Windows, OS X und Linux. Der Messenger ermöglicht den Austausch verschlüsselter Text-, Sprach- und Video-Nachrichten und bietet die Möglichkeit, diese á la Snapchat mit einem Verfallsdatum zu versehen. Interessant: Wickr entfernt vor dem Versand die Metadaten aus verschickten Bildern und Videos – Metadaten enthalten unter anderem Ort und Zeit einer Aufnahme.

Der Messenger erfuhr ein Plus an Aufmerksamkeit durch die Nutzung in der Hacker-Serie Mr. Robot – ein Leser hatte uns in den Kommentaren allerdings schon 2014 auf die App aufmerksam gemacht.



Telegram: Multi-Messenger mit wachsender Nutzerbasis – aber nicht sonderlich seriös

Der Mitte 2013 gestartete Messaging-Dienst Telegram schreibt sich auf die Fahne, hochgradig verschlüsselt zu sein, was insbesondere in der Post-Prism-Ära ein populäres Feature darstellt. Laut den Entwicklern Pavel und Nikolai Durov können sowohl Textnachrichten als auch Fotos, Videos und Dokumente (wie Doc-, Zip-, MP3-Dateien und mehr) versendet werden, die bis zu 1,5 Gigabyte groß sind. Auch das Erstellen von Gruppenchats wird unterstützt – bis zu 200.000 Kontakte können einer Gruppe hinzugefügt werden. Wie etwa bei Whatsapp könnt ihr euren eigenen Standort in Echtzeit mit Freunden teilen.

Telegram Gruppen unstertützt bis zu 200.000 Mitglieder. (Bild: Telegram)

Telegram-Gruppen unterstützen bis zu 200.000 Mitglieder. (Bild: Telegram)

Im Unterschied zu Whatsapp, Threema oder Signal werden Daten in der Cloud gespeichert, sodass Konversationen über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden können. Damit geht einher, dass die Kommunikation standardmäßig nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist. Nur im „Secret Chat“ besteht eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Snapchat-artiger Selbstzerstörungsfunktion: Mit dieser lassen sich Nachrichten mit einem Verfallsdatum versehen, sodass sie sich nach vorgegebener Zeit selbst zerstören. Weiter können Nachrichten zurückgezogen werden.

Zur Anmeldung ist die Verknüpfung mit eurer Telefonnummer und die Angabe eines Vornamens vonnöten. Die Funktion des Cloud-Chats mag zur geräteübergreifenden Nutzung praktisch sein. Weiter müssen wie bei Whatsapp Telefonnummern eurer Kontakte inklusive Vor- und Nachnamen aus dem Adressbuch synchronisiert werden. Gewährt ihr der App keinen Zugriff auf eure Kontakte, könnt ihr keinen Chat starten. Immerhin: Die Synchronisation kann deaktiviert werden, Kontakte lassen sich löschen. Ob sie dann auch auf der Serverseite komplett entfernt werden, ist unklar.

Offizielle Clients stehen für iOS, Android und auch für Desktoprechner zum Download zur Verfügung. Neben offiziellen Clients stehen zudem inoffizielle Anwendungen zur Verfügung – das ist möglich, da die Entwickler Teile des Codes Open Source anbieten und API bereitstellen.

2021 gab das Unternehmen an, mittlerweile 500 Millionen aktive Nutzer pro Monat zu haben. Die Nutzerbasis ist damit zwar bei Weitem nicht so groß wie die von Whatsapp, aber dennoch beachtlich. Der Dienst steht jedoch nicht ganz ohne Kritik dar: Zum einen wird die Verschlüsselung kritisiert, da sie im Unterschied zum quelloffenen Signal-Protokoll von Open Whisper Systems oder Threema proprietär ist und nicht offengelegt wird, zum anderen weiß niemand, wo das Unternehmen hinter Telegram überhaupt sein Büro hat. Das Unternehmen besitzt damit einen gewissen unseriösen Anstrich.

Darüber hinaus gilt der Messenger als ein Datenschutzalbtraum, wie Heises Sicherheitsexperte Jürgen Schmidt demonstrierte: Jegliche Daten, die in den Chat geschrieben werden, landen bereits vor dem Abschicken auf den Telegram-Servern. Dort befinden sich seiner Recherche zufolge auch die kompletten Chatverläufe all eurer Konversationen. Als sonderlich vertrauenswürdig kann Telegram daher nicht kategorisiert werden.


Passend dazu: Radikalisierung auf Telegram: Nazis, Waffen, Drogen und Attila Hildmann

Fazit – Whatsapp-Alternativen gibt es viele …

Wie an dieser noch lange nicht vollständigen Übersicht an Multi-Messengern zu sehen ist, ist die Auswahl an sinnvollen Whatsapp-Alternativen auf dem Markt gar nicht mal so gering. Die Frage, welchen man davon nun verwenden soll, ist nicht leicht zu beantworten. Viele bieten den nahezu gleichen Funktionsumfang wie Whatsapp, manche haben sogar mehr auf dem Kasten. Woran es aber zumeist wegen des Netzwerkeffekts fehlt, sind die Freunde und Kontakte. Denn die meisten wollen das vertraute Whatsapp-Universum nicht verlassen. Und diese dazu zu bringen, sich einen weiteren Messenger zu installieren und ihn auch noch zu verwenden, dürfte oft schwer fallen. Hier hilft nur, gute Überzeugungsarbeit zu leisten. Wenn ihr einen sicheren Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen wollt, solltet ihr Signal oder Threema ausprobieren – und natürlich eure Kontakte einladen, euch zu folgen.

Aber warum sollte man sich auf einen einzigen Kanal begrenzen? Ich persönlich setze auf einen Reigen von Apps, über die ich mit anderen in Verbindung bleibe. Whatsapp verwende ich nur, wenn es sein muss. Stattdessen setze ich auf eine Kombination aus Twitter (ja, vergleichsweise unsicher) und Signal. Das Versenden einer SMS kommt höchstens einmal im Jahr vor.

Welche Whatsapp-Alternativen setzt ihr ein, und welche sollten aus eurer Sicht noch in unsere Übersicht aufgenommen werden?

Überblick über die Whatsapp-Alternativen

Die Themen Sicherheit und Datenschutz werden bei vielen Messaging-Apps leider immer noch kleingeschrieben, auch wenn einige diesbezüglich schon nachgelegt haben. Threema war einer der ersten Messenger, bei dem die Sicherheit höchste Priorität hatte.(Bild: Threema)

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. Letztes Update des Artikels: 12. Januar 2021.

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